Sexualtherapie

Wenn die natürlichste Sache der Welt zum Problem wird

Sex ist in unserer Gesellschaft im Allgemeinen kein Tabu mehr. Geht es jedoch um die eigene Sexualität, sieht es schon ganz anders aus. Vielen fehlt die Sprache, das Wissen oder der Mut, ihre sexuellen Bedürfnisse zu artikulieren. Oder sie haben schlechte Erfahrungen gemacht und Angst davor, dass das „Problem“ wieder auftaucht.

Auch die Medien und Pornographie bestimmen in hohem Maße unsere Erwartungen an „gute Sexualität“ und stellen hohe Anforderungen an unsere Körper und unser Sexualerleben, unter deren Last sich sexuelle Störungen zeigen können.

Systemische Sexualtherapie

Auch das nicht Können kann normal sein. Zum Beispiel, wenn wir uns keine Zeit für Sexualität nehmen oder mit einer bestimmten Partnerin oder unter den gegebenen Bedingungen keinen Sex haben wollen. Vielleicht wollen wir – aus den verschiedensten Gründen – manchmal einfach auch gar nicht.

Systemische Sexualtherapie bezieht bei der Suche nach einer zufrieden stellenden Sexualität das ganze System mit ein. Es geht nicht nur darum, eine Funktionsstörung zu beheben, sondern mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten eine für sich selbst befriedigende Sexualität (wieder) zu entdecken. Dazu gehört es, sich selbst klar darüber zu werden, was man wirklich sexuell will, und das auch dem Partner, der Partnerin gegenüber zu kommunizieren.