Let‘s talk about Sex

Veranstaltung in der Urania

An der Häufigkeit Sex zu haben, messen viele ihre Beziehung. Dennoch reden kaum Paare über Sex und Erotik – und wenn, dann meist nur über die Frequenz, die einem von beiden zu wenig oder zu viel ist. Über Sexualität zu sprechen, die eigenen Wünsche, Fantasien und Ängste zu äußern, bedeutet für viele eine große Herausforderung. Oft fehlen Frau oder Mann schlichtweg die Worte. Aber wie jede Sprache lässt sich auch das Sprechen über Sexualität und Erotik lernen. Die Urania veranstaltet dazu jetzt eine Veranstaltung: „Let‘s talk about Sex – aber wie?“ am 22.09.2020 in Berlin.

Guter Sex trotz Corona

Wie weit können wir gehen?

150 cm trennen aktuell viele von ihrem Glück. Auch in sexueller Hinsicht. Abstandsregeln und reduzierte Mobilität zur Vermeidung einer Übertragung von Covid-19 scheinen auf den ersten Blick wenig förderlich für ein unbeschwertes und erfülltes Sexualleben. Vor allem für Singles und all die, die eine Affäre haben. Küssen wird aktuell zur Mission impossible – außer es passiert im Kontext einer festen Partner- oder Wohngemeinschaft. Doch auch feste Beziehungen werden unter Corona auf eine besonders harte Probe gestellt. Häuslicher Rückzug und Quasiquarantäne mit dem langjährigen Partner, der Ehefrau oder Kindern bei laufrndem Homeoffice oder Verdienstausfall können bestehende Konflikte noch potenzieren. Allerdings braucht es kein Virus, um Sexualität wenig Platz im Leben einzuräumen. In festen Beziehungen steigt die sexuelle Lustlosigkeit bei Männern und Frauen mit jedem Jahr Partnerschaft. Dazu kommen Krankheit, Stress und ungesunde Ernährung: Lustkiller gab es vor Corona und es wird sie danach geben. Schöner, glücklich machender Sex ist dennoch für die meisten von uns möglich und erstrebenswert.

Die Chance in der Krise

In den sich durch die Pandemie für unser Sexleben ergebenden Einschränkungen liegt auch eine Chance. Sie lassen uns erkennen, wie wichtig uns das Thema ist. Zweitens sind wir in Krisen eher bereit, neue Wege zu denken und auszuprobieren. Unsere Neugier, Kreativität und Offenheit sind gefragt. Denn wie so oft im Leben macht auch in Sachen Sex Übung den Meister, Wissen kreativ und Austausch sicher.

„Let’s talk about Sex…!“

Was auf der Tanzfläche leicht von den Lippen geht, fällt den meisten im realen Leben eher schwer – selbst in langjährigen Partnerschaften oder gerade da. Der richtige Zeitpunkt, mit dem Lover oder der Partnerin über Sex zu sprechen, scheint selten; die Lust fehlt oder die Vision, oft auch die Sprache. Über Sex zu reden erfordert Übung – und ist Corona-unbedenklich. Für Menschen mit wenig Zeit empfiehlt sich eine Suche auf Youtube, Eldorado für alle Fragen rund um das Thema Sex. Hier lässt sich viel über das andere, aber auch das eigene Geschlecht lernen. Von Frau zu Frau und Mann zu Mann erfährt man, wie man Lust bereitet und sich bereiten lassen kann. Sprachunterricht in Dirtytalk inklusive. Sex bekommt so auch eine Stimme. Für manche vielleicht das erste Mal.

Rendez-vous mit sich selbst

Der gemeinsame Austausch über Sexualität ist wichtig. Guter Sex fängt jedoch noch davor, bei jedem selbst an. Die Zeit des Rückzugs von der Welt können wir nutzen für die eigene Entdeckungsreise. Denn oft haben wir auch mit uns selbst nur Sex nach Schema F. Also los! Stellen Sie sich vor den Spiegel und schauen Sie sich einmal an. Geht das ohne Wenn und Aber? Finden Sie sich attraktiv? Was gefällt Ihnen? Welche Berührungen fühlen sich gut an? Machen Sie etwas anders beim Stelldichein mit sich selbst. Probieren Sie neue Stellungen. Verlassen Sie Bett oder Dusche. Nehmen Sie einen Taschenspiegel in die Hand und lernen Sie sich selbst besser kennen! Wer sich selbst gut kennt und mag, fühlt sich sicherer mit sich und im Umgang mit anderen. Schüchternen Partner:innen kann das Mut machen, es gleich zu tun.

Zeit für Kreativität

Kreativ werden heißt gewohnte Pfade verlassen. Wie lernt man sich kennen und wie weit geht man, wenn der Beziehungsstatus auf unverbindlich steht? Testen Sie es aus! Reden Sie über die merkwürdige Situation. So lernen Sie sich gleich zu Anfang eine wichtige Seite voneinander kennen. Und wie kann man Sex haben mit ein Meter fünfzig Mundabstand oder der Angst vor Ansteckung – auch in festen Beziehungen? Können Masken erotisch sein? Wie weit bleibt man auseinander, wenn Füße statt Hände zum Einsatz kommen? Massieren Sie sich gegenseitig. Nutzen Sie Ihre Sinne: Lauschen und riechen Sie. Berühren Sie sich neu. Werfen Sie Ihre Denkmaschine an und Ihre Fantasie! Alleine, zu zweit, zu dritt… Schreiben Sie Ihre Ideen auf, entwickeln Sie Ihr eigenes Corona-Sex-Drehbuch. Schenken Sie es Ihrer Liebsten oder schicken Sie es ihm per Post auf die Arbeit. Verlassen Sie die gewohnten Bahnen. Fordern Sie sich heraus. Spielen Sie. Oder ganz einfach: reden Sie miteinander über das, was Sie sich wünschen, Ihre Fantasien. Das geht auch in Coronazeiten.

Sprechstunde in Zeiten von Corona

Die Sprechstunde findet nach wie vor in der Praxis statt.  Für alle, die sich angeschlagen fühlen, krank oder beunruhigt sind,  biete ich alternativ eine Videosprechstunde an.

Videosprechstunde mit zertifiziertem System von redmedical

Hierzu schicke ich Ihnen einen persönliches LogIn für jede Sprechstunde, das Sie ganz einfach in die Website von redmedical eingeben können. Sie müssen dann nur noch Ihre Kamera aktivieren. Redmedical hat für seine Videosprechstunde ein Datenschutz-Gütesiegel erhalten vom Unabhängigen Landesdatenschutzzentrum (ULD) und ist so offiziell von den Krankenkassen zertifiziert für die Arzt-Patientenkommunikation. Ihre Daten sind geschützt durch eine vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Erhöhte Hygienemaßnahmen

In der Praxis desinfiziere ich mehrmals täglich Türklinken und Lichtschalter. Auf das Händeschütteln verzichte ich zurzeit ganz, Türklinken werden nur von mir bedient, und den Abstand der Sessel habe ich auf 2 m erhöht.

 

Gestärkt durch die Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Für viele eine anstrengende Zeit. Zwischen Konsum, Advents- und Betriebsfeiern bleibt wenig Raum für Besinnlichkeit. Punkt 24.12. soll sie dann aber da sein und den Tag im Glanze der Kerzen zum Fest der Liebe werden lassen. Unter dem Druck des Festes zeigen sich oft auch Beziehungsprobleme besonders deutlich und liegen dann wie unsichtbare Geschenke mit unterm Baum.

Weihnachtszeit – Trennungszeit

 

In ein paar Wochen ist es wieder soweit. Die gemeinsame Feier mit den eigenen Eltern oder der Schwiegersippe, mit der Ex beim Patchwork-Fest oder einfach nur dem aktuellen Partner, der einem gar nicht vermittelt, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist. Damit es dieses Jahr (noch) schöner wird, schenke ich allen Neugierigen und Mutigen mit dem „Weihnachts-Care-Paket“ eine Gratis-Coaching-Stunde*: 4×1 Stunde zum Preis von 3en. Ist-Analyse der letzten Feste, Soll-Fest-Bestimmung und Nachlese inklusive!

*Angebot gültig bei Abschluss bis 17. Dezember 2018

Let’s talk about sex (and business)

„Sexualtherapie und Business Coaching – das passt doch nicht zusammen. Da musst du dich entscheiden!“ So mein Umfeld. Wie sehr es passt, zeigte im vergangenen Juni die Titelstory der Wirtschaftswoche zum Thema Work und Love-Balance. Erfolg macht sexy und guter Sex erfolgreicher, so die These. Doch leider bleibt oft keine Zeit mehr für die schönste Sache der Welt.

Sex ist ein Wundermittel. Man muss es nur tun – und Lust haben. Einfacher gesagt als getan trotz Tinder für Singles und inoffiziell Polygame. Wer viel arbeitet, ist abends oft erschöpft – oder der Partner ist es, auch wenn man selbst noch eine kleine Kraftreserve in sich spürt. Die einst dagewesene Lust auf den anderen weicht der Lustlosigkeit. Doch Lust braucht Zeit. Und die haben wir in unseren voll gefüllten Leben oft nicht mehr.

Wer keinen Sex hat, vermisst ihn oft nicht mal. Und manch eine(r) bleibt länger im Büro als nötig, weil es zu Hause knirscht. Dabei ist für die meisten Paare Sex zentrales Kriterium einer Liebesbeziehung. Und vieles spricht dafür regelmäßig Sex zu haben: den anderen zu berühren, berührt zu werden, nackter Körperkontakt, gemeinsame Inseln schönster Erotik im Alltagsleben zu besuchen. Sex stärkt das Immunsystem, das Selbstwertgefühl und die Beziehung. Sex baut Stress ab, befriedigt und befreit. Ist Energiequelle und Halt.

Wenn Sex wieder ins Leben kommt, spürt man seine Kraft und diese Kraft macht nicht im Bett halt. Sie beflügelt das gesamte Leben. Herausforderungen im Job sind leichter zu meistern, man fühlt sich ausgeglichener, gestärkt und geliebt. Erfolgserlebnisse im Beruf beflügeln auch das Selbstwertgefühl und das eigene Empfinden sexuell attraktiv zu sein. Wenn man diesen Zusammenhang verstanden hat, fällt es vielleicht auch einfacher, den Job früher zu verlassen und dem Privatleben einen angemessenen Raum zu geben. Dann kann der positive Kreislauf beginnen und sich weiter hochschaukeln, sich ein erfülltes Sexleben, eine erfüllte Partnerschaft mit einem erfüllten Berufsleben miteinander verbinden. Viel Spaß!

Persönlichkeit 4.0

Sind wir dem digitalen Leben (schon) gewachsen?

Wir steuern nicht mit vollem Tempo darauf zu – wir sind schon mitten drin im digitalen Leben. Doch sind wir darauf vorbereitet? Was brauchen wir als Mensch, um in dieser digitalen Welt zu bestehen?

Wie oft hast Du heute schon Dein Smartphone in der Hand gehabt, ohne zu telefonieren? Wie viel Prozent Ihrer Zeit verbringen Sie online und wie verändert sich unser Privatleben, unser Job und Selbstverständnis als Arbeitskraft durch die digitale Revolution?

Unbeschränkte Möglichkeiten

Digitalisierung erleichtert unser Leben, macht vieles steuerbarer, schneller, aber auch technischer und manchmal einsamer. Vieles, wofür man früher Spezialisten benötigte, kann man heute selbst erledigen. Als Spezialist*in verliert man so möglicherweise sein Selbstverständnis und seine vertraute Rolle und muss sich auf die Suche nach einer neuen begeben. Unsere Persönlichkeit ist so auch im Wandel. Was man früher mit anderen besprach, kann heute von überall aus allein erledigt werden – oder sogar ohne uns: Algorithmen helfen uns bei der Partnersuche, bei der Portfoliozusammenstellung, bestellen unsere Einkäufe. Vieles geht leichter und vermeintlich schneller.

Unser Miteinander verändert sich. Unsere Möglichkeiten und unser Entscheidungsspielraum wachsen und mit ihnen die persönliche Verantwortung für Erfolg und Misserfolg. Unsere Bedürfnisse und Handlungen werden über moderne Software transparenter – unser Leben dadurch bequemer, aber auch marktgesteuerter.

Zwischen Können und Wollen

Wir können (fast) alles, aber was wollen wir? Arbeitswelt und Privatleben verquicken sich immer mehr. Trotz aller technischen Erleichterungen entsteht nicht der Eindruck, dass wir Zeit gewinnen. Statt dessen scheint sich alles immer schneller zu drehen. Für die Frage, was wir wollen bei all dem Können, bleibt oft keine Zeit.

Wie digital will ich sein

Wir können den digitalen Wandel nicht aufhalten. Doch gemacht von uns Menschen – bestimmen wir ihn maßgeblich mit. Mit unseren Entscheidungen, unserem täglichen Griff zum Handy, zur App. Wir entscheiden, ob wir unsere Freunde im wahren Leben treffen oder auf Facebook. Noch sind wir als Gesellschaft zu sehr mit der Digitalisierung beschäftigt, als uns mit ihren Folgen für unser Zusammenleben zu beschäftigen und den persönlichen Konsequenzen, die sich daraus ableiten. Noch sind wir es selbst, die wir uns um unser Wohlergehen kümmern müssen. Eine App kann das unterstützen, in dem sie unsere Schritte zählt oder den Grad unser psychisches Wohlbefindens auswertet und zu steigern versucht. Doch zur Zeit muss noch jede und jeder Einzelne von uns ihren ganz eigenen Weg finden, gut mit diesen gewaltigen Veränderungen zurecht zu kommen – und für sich entscheiden, wie digitalisiert ihr Leben sein soll.

Einen weiteren Artikel zum Thema habe ich in der Berlinboxx im September/2018 veröffentlicht. Den Artikel finden Sie unter Berlinboxx

Einfach in die Rolle finden – Figuren live erleben

Aufstellungsworkshop für Autoren, Schauspielende und Regisseure
Donnerstag, 5. Juli 2018, 18.00-21.00 Uhr

Manchmal ist es einfach wie verhext. Man hat als Autor seine Figuren ordentlich entworfen, den Konflikt im Auge: Doch auf einmal funktioniert nichts mehr. Die Schreibblockade steht vor der Tür – oder ist längst eingetreten.

Oder als Schaupieler*in: Du kennst deinen Text, aber findest einfach nicht den richtigen Zugang zu deiner Rolle!

Oder noch anders: Als Drehbuchautorin haben Sie eine klare Vorstellung, was die Zuschauenden empfinden sollen, welche Kernbotschaft Sie senden wollen. Aber kommt das da draußen überhaupt so an? Ist das Setting glaubhaft?

Dramatische Strukturaufstellungen bringen Klarheit über Figuren, Konflikte und Wirkung oder bei der Besetzungsauswahl. In kürzester Zeit gewinnen Sie neue Perspektiven und Impulse.

Der Workshop in Berlin am 5. Juli bietet dazu wieder Möglichkeit. Zu weit? Sprechen Sie mich an, gern komme ich auch in Ihre Stadt.

Mehr zum Workshop…

Konflikte souveräner meistern – lustvoll streiten

Workshop: Freitag, 22. Juni 2018, 16.30 – 21.00

Wir streiten uns um große Veränderungen oder nur um Kleinigkeiten. Manchmal streiten wir sogar, ohne zu wissen worüber. Einigen Konflikten begegnen wir offensiv, anderen Themen gehen wir lieber aus dem Weg.

Im Auge des Streits geht es gefühlt meist um alles, ums Überleben. Streiten ist eine Kulturtechnik und doch fühlen wir uns oft nicht gut genug darauf vorbereitet.

Im Workshop kannst du dich ausprobieren, deinen nächsten Streit planen und die positiven Seiten des Streitens kennenlernen!

Mehr…

Genderkompetente Beratung – was hab ich davon?

Neue Perspektiven gewinnen

Gendersensible Beratung unterbricht geschlechtsstereotype Denk- und Interaktionsmuster. So entsteht Raum für neue Perspektiven und Erfahrungen. In einem diskriminierungsfreieren Setting können auf diese Weise individuellere Lösungen entstehen!

Fragen Sie sich selbst!

Würden Sie Ihre Probleme anders beschreiben, beurteilen und andere Lösungen in Erwägung ziehen, wenn Sie ein Mann wären bzw. eine Frau oder keinem der beiden Geschlechter zugehörig? Und was meinen Sie: Ist Ihr Problem bei einer Therapeutin besser aufgehoben oder bei einem männlichen Kollegen? Würden Sie sich etwas anderes anziehen, wenn Sie zu einem männlichen bzw. weiblichen Coach gehen?

Ich weiß (nicht) wer Sie sind

Wir begegenen unserem Gegenüber immer mit speziellen Erwartungen.
Es geht gar nicht anders – diese Kategorien erleichtern uns das Leben. Und dennoch: Sie können es uns auch schwer machen, wenn sie uns einschränken – in unseren Handlungsmöglichkeiten, Chancen und unserer Teilhabe am vollen prallen Leben.

Gender [djännda]

Die Idee von Gender (engl. für soziales Geschlecht) ist, dass nicht unsere Biologie darüber entscheidet, ob wir als Frauen oder Männer erscheinen und wahrgenommen werden, sondern die sozialen Gepflogenheiten.

Genderkompetenz bedeutet, mir der gesellschaftlichen Vorstellungen über und Erwartungen an „Frauen“/“Männer“ – und der damit verbundenen Idee der Zweigeschlechtlichkeit – bewusst zu sein, und diese immer wieder kritisch zu hinterfragen. Sensibel zu sein für die gesellschaftlichen Bedingungen, auf deren Basis scheinbar „individuelle“ Probleme entstehen. Um so gemeinsam mit Ihnen und dir vielfältige, persönliche Lösungsmöglichkeiten zu entdecken.

Tipp zum Thema: Sensibilisierungstraining, 12. Oktober 2018, „Geschlechtsstereotype erkennen und überwinden