Seminare

Vorurteilsfreiere Haltung als Persönliche Kompetenz – Geschlechtsstereotype abbauen

Sensibilisierungstraining I: Freitag, 12. Oktober 2018, 16.30 – 21.00

Nicht an den rosa Elefanten denken! Und schon ist es geschehen.  Wir wissen, dass jeder Mensch anders ist und doch sind Kategorien wie Frau und Mann so hilfreich, wenn es um schnelle oder wichtige Urteilsfindungen geht. Und darum geht es häufig: Im Bewerbungsgespräch, in der kurzen Begegnung nachts auf dem Bürgersteig, bei der Kindererziehung.

„Geschlecht“ ist immer noch das zentrale Kriterium, nach dem wir Menschen einteilen, an das wir unser Verhalten anpassen und bestimmte Erwartungen unser Handeln beeinflussen.

Zum großen Teil unbewusst steuern diese Vorannahmen, die gesellschaftliche Konventionen sind, unser Verhalten, Selbstbild und bestimmen das Bild unseres Gegenüber. Wir sehen, was wir erwarten. Das Unerwartete hat weniger Chancen entdeckt zu werden und sich zu zeigen. So erntsteht strukturelle Diskriminierung, die uns dabei behindert neue Wege zu gehen, Strukturen zu öffnen: Im persönlichen Miteinander, im Paar oder in der Berufswelt beim Bewerbermanagement, bei der Beförderung.

Das Gender-Training sensibilisiert dafür, die Mechanismen von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zu erkennen , sich mit eigenen Vorurteilen auseinander zu setzen und Handlungskompetenzen im Umgang mit diskriminierenden Situationen zu gewinnen. Unbewusste Vorurteile werden bewusst und können so Gegenstand einer Diskussion und eines persönlichen sowie strukturellen  Veränderungsprozesses werden.

Trainingsziele:

  • Eigene Vorurteile und Privilegien erkennen
  • Diskriminierung erkennen
  • Sicherheit gewinnen im Gespräch mit von Diskriminierung Betroffenen
  • Diskriminierungsfrei(er) sprechen
  • Vielfalt kompetenter begegnen

Teilnahmegebühr Privatzahler: 125,- EUR/p.P.

Teilnahmegebühr Unternehmen: 225,- EUR/p.P.

6-12 Teilnehmende

Annmeldung bis zum 04.10.18

Konflikte souveräner meistern – lustvoll streiten

Tagesworkshop:  Freitag, 22. Juni 2018, 16.30 – 21.00

Wir streiten uns um große Veränderungen oder nur um Kleinigkeiten. Manchmal streiten wir sogar, ohne zu wissen worüber. Einigen Konflikten begegnen wir offensiv, anderen Themen gehen wir lieber aus dem Weg.

Im Auge des Streits geht es gefühlt meist um alles, ums Überleben. Streiten ist eine Kulturtechnik und doch fühlen wir uns oft nicht gut genug darauf vorbereitet.  Workshop-Ziele:

  • Streitkompetenz ausbauen: Gut vorbereitet in den nächsten Konflikt starten
  • Beziehungsfähigkeit stärken: Eigene Bedürfnisse und Grenzen erkennen
  • Streitlust erhöhen: Streiten als Gewinn erkennen, neue Perspektiven gewinnen
Figurenarbeit – Dramaturgischer Aufstellungsabend für Schreibende , Schauspielende & Caster*

Donnerstag, 5. Juli 2018: 18.00 – 21.00

  • Figurenkonflikte klären und entwickeln
  • Schreibblockaden überwinden
  • In die eigene Rolle finden
  • Entscheidungshilfe für die Rollen-Besetzung
  • Kreative Impulse gewinnen

Zielgruppe: (Drehbuch)Autoren*, Schauspieler*, Dramaturgen*, Caster*, Regisseure*

Anmeldung als Gast: 20 EUR
Als Gast lassen sich Impulse für die eigene Arbeit gewinnen und testen, ob die Methode für die eigene Arbeit interessant ist.

Aufstellen eines eigenen Themas (ca. 75 min.): 120 EUR

(Dreh)buch-Aufstellungen sind als fiktive Figurenaufstellungen eine aus der Organisations- und Familienberatung abgeleitete systemische Methode.

Figuren, ihre Beziehungen und Konflikte werden im Raum mit Stellvertretern aufgestellt und so sichtbar und ansprechbar. Ihre Bewegungen und Äußerungen bringen Autoren* in kurzer Zeit neue Schreibimpulse, unterstützen Caster* bei der Rollenbe-setzung und helfen Schauspielern* und Regisseuren* bei der Rollenentwicklung.

Durch einen hinzugezogenen Zuschauer kann auch die Wirkung und Glaubwürdigkeit einer Szene, eines zentralen Konflikts getestet werden.

Für Schauspielende: Rolle entwickeln, klären und ausprobieren

Was hält mich davon ab, in die Rolle hineinzugehen? Wie ist mein Verhältnis zu meiner Figur und ihres zu den anderen Figuren? Welche Impulse generiert meine Rollengestaltung bei den anderen dramatischen Figuren aus, wenn ich mich unterschiedlich in die Rolle begebe?

Für (Drehbuch)Autor*innen: Überwindung von Schreibblockaden und Gewinn neuer Schreibimpulse

Klärung schwieriger Figurenkonstellationen. Klarheit gewinnen über Impulse und Absichten von wichtigen Figuren. Entdecken der Stellschrauben, die einen Konflikt intensivieren. Annäherung an „verhasste“ Figuren oder Distanzgewinn zu „zu nahen“ Figuren.

Für Caster*/Regisseure* und Dramaturgen*: Unterstützung bei der Besetzungssuche und bei Konflikten im Cast

Welchen Typus suche ich genau? Wer passt am besten zu bereits gecasteten Personen am besten? Wie löse ich Konflikte im Cast? Entdecken von Fehlbesetzungen. Auswirkung auf Gesamtcast bei Umbesetzungen.